Der Seniorenbeirat der Stadt Laatzen kümmert sich um alle Belange von älteren Bürgern. Vordere Reihe von links: Werner Läwen, Renate Jaglarz- Brehmer, Fred Warnke (stellv. Vors.), Cordula Schwarze, Thomas Horn, Hintere Reihe: Winfried Kahle (Vorsitzender), Angelika Müller (Beisitzerin), Heinrich Matthies, Martin Kruse, Harald Böttcher, Constanze Pathmaperuma, Dieter Mahler (Beisitzer), Heinz Leimeister und ganz rechts: Bürgermeister Jürgen Köhne.

Für ältere Menschen gibt es zahlreiche Angebote

Mehr als 30 Prozent aller Laatzener sind älter als 60 Jahre. Bei einer Gesamtbevölkerung von 43 087 Menschen (Stand 13.8.2018) sind das mehr als 13 200 Männer und Frauen. Für sie gibt es in Laatzen ein umfassendes Angebot. Es reicht von Seniorentreffs über Beratungsstellen bis hin zu kulturellen Veranstaltungen.

Bereits seit 1993 vertritt ein Seniorenbeirat die Interessen von älteren Menschen im Stadtgebiet. Er wird mittlerweile für eine Dauer von vier Jahren gewählt und kümmert sich um Anliegen der älteren Bürger. Dabei arbeitet er eng mit politischen Gremien, Ausschüssen, dem Jugendparlament und dem Präventionsrat zusammen. Der erste Vorsitzende berät den Ausschuss für Gesellschaft, Sport und Soziales der Stadt Laatzen und arbeitet im Landesseniorenrat mit. Der Beirat ist in Bezug auf Parteien und Konfessionen neutral und unabhängig, seine Mitglieder sind nicht an Weisungen gebunden. Für ältere Menschen bietet der Beirat außerdem regelmäßige Sprechstunden an. Zurzeit gehören 13 Laatzener um den Vorsitzenden Winfried Kahle zum Seniorenbeirat.

Außerdem hat die Stadt Laatzen ein eigenes Seniorenbüro eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen bieten Beratungen in allen Fragen an, die das Alter betreffen, unterstützen ältere Menschen dabei, möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben zu können, informieren über die Pflegeversicherung und verschiedene Wohnformen.

Gemeinsam mit der Polizei bildet das Seniorenbüro ältere Menschen auch zu ehrenamtlichen Sicherheitsberatern aus. Diese geben Senioren Tipps, wie sie sich vor kriminellen Übergriffen und Gefahren schützen können.

Für alleinstehende Senioren hat die Stadt einen ehrenamtlichen Partnerschaftsbesuchsdienst gegründet. Dabei besuchen Ehrenamtliche ältere Menschen regelmäßig in ihrer Wohnung, lesen ihnen vor oder hören zu. Eine Wohnberatung informiert außerdem über Umbaumaßnahmen im Alter und deren Finanzierung. Für ältere Menschen, die nicht mehr auf die Leiter steigen können, um Glühbirnen zu wechseln oder Gardinen aufzuhängen, gibt es einen ehrenamtlichen Handwerkerdienst, der für 5 Euro kleinere Reparaturen in Haus und Garten übernimmt.

Damit die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, gibt es in fast jedem Ortsteil Generationen- oder Seniorentreffs. Fünf städtische Einrichtungen und mehrere Kirchengemeinden bieten für Menschen in der zweiten Lebenshälfte offene Treffen an. Das Programm reicht von Vorträgen und sportlichen Aktivitäten über Hobby- und Gesprächsrunden bis zu Ausflügen und Computerkursen.